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Was ist Henna?

Henna ist eine Busch/Pflanze (Lawsonia Inermis), dessen getrocknete Blätter zu einem Pulver gemahlen werden. Die Hennapflanze wächst in vielen Ländern Asiens und Nord-Ost Afrikas. Dieses Hennapulver wird zu einer Paste verrührt und auf die Haut aufgetragen. Diese Paste färbt die haut je nach Hauttyp, rot- braun- orange. Henna färbt nur die äußeren Hautschichten, d.h. wenn sich die Hautzellen erneuern, blasst die Bemalung langsam aus. Die Haltbarkeit einer Hennabemalung hängt davon ab, wie schnell oder langsam sich die Hautzellen erneuern, und wie oft sie mit Wasser in Berührung kommen. Es ist also ein rein natürliches und temporäres Unterfangen und ein absolut schöner Blickfang. 

In der Regel (abhängig vom Hauttyp) hält eine Hennabemalung ca. eine bis drei Wochen. Henna wird hauptsächlich für erfreuliche Anlässe verwendet. Der Hauptanlass ist ein Hennaabend, bei dem die Braut einen Tag vor Ihrer Hochzeit mit Henna an den Füssen und Händen bemalt wird. Dies ist eine Jahrtausend alte Tradition und wird noch bis heute praktiziert. Mittlerweile wird Henna auch „nur so“ verwendet, um sich im Alltag zu verzieren. Leider werden sie heute fälschlicherweise als Henna-Tattoos bezeichnet. Ein gestochenes Tattoo hat einen völlig anderen Charakter und ist mit einer Hennabemalung absolut nicht zu vergleichen. Die Verwendung von Henna als Schönheitskosmetik lässt sich bis zur Pharaonenzeit der alten Ägypter zurückverfolgen, denn man fand Mumien, die in den Haaren als auch auf den Fingernägeln Färbungen von Henna aufwiesen. Ich bin stolz, Ihnen die Jahrtausend alte Tradition näher zu bringen und Sie mit Henna zu schmücken.